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Asus Eee PC 1005HA-M: Erster Eindruck + Vergleich Eee PC 901

eeehoeheHier nun ein erster kleiner “Vergleich” zwischen dem Neuzugang in der Seashell-Reihe, dem Asus Eee PC 1005HA-M und dem Eee PC 901. Was als erstes auffällt, wenn man beide Geräte in der Hand hat ist, dass der Gewichtsunterschied kaum bemerkbar ist - der Größenunterschied dagegen schon. Der 1005ha ist doch ein ganzes Stück breiter, dafür aber kaum tiefer und sogar eine bisschen niedriger in der Höhe.

eeewinkelDas 10 Zoll Display des 1005 ist im Vergleich zum 901 natürlich ein Stück größer, auf Grund des breiteren Rahmens beim 1005 kommt das aber nicht gut zur Geltung. Um so mehr fällt leider auf, dass sich das Display des 1005ha nur sehr beschränkt nach hinten neigen lässt. Im Gegensatz zum ha-h hat der 1005 ha-m aber immerhin das matte Display geerbt, was die Arbeit bei den wechselnden Lichtverhältnissen im Zug doch sehr erleichtert und die Augen erheblich weniger anstrengt, als beispielsweise das spiegelnde Display eines Acer Aspire One. Die Displayhelligkeit lässt sich in 15 Stufen regeln und ist völlig ausreichen (bisher reichte mir zum Arbeiten immer die drittniedrigste Stufe aus).

eeebreiteDie Tastatur ist wegen des Größenunterschieds eigentlich nicht vergleichbar. Auf dem 1005ha lässt es sich fast wie auf der heimischen Tastatur tippen (was auch daran liegt, dass alle Tasten an ihrer gewohnten Stelle zu finden sind und nur einige Ausnahmentasten im Verhältnis etwas kleiner ausfallen (wie beispielsweise die linke Shift-Taste, die nur die Größe der normalen Buchstaben hat oder die Pfeil-Hoch/Preil-Runter-Tasten die nur die halbe Höhe haben). Dafür sind die Größer/Kleiner/Pipe-Taste und die Hütchen-Taste (links neben der 1) da wo sie hingehören - und auch die rechte Shift-Taste beginnt unter dem Ä und muss sich die Zeile nicht mit der Pfeil-Hoch-Taste teilen.
Die beim 901er vorhandenen Sondertasten gibt es beim 1005er nicht mehr, die Display-Off-Taste (bzw. niedrigste Helligkeitsstufe) (Fn + F7) und die Taste zum Durchschalten der Displayauflösung (Fn + F4) haben aber zumindest noch als Shortcuts überlebt. Spiegelbildlich zur On/Off-Taste des Netbooks auf der rechten Seite befindet sich auf der linken Seite eine Taste um das Touchpad Aus bzw. An zu schalten (die wie die On/Off-Taste blau leuchtet, wenn das Touchpad ausgeschaltet ist). Auf dem Bild sieht man auch, wie empfindlich die Hochglanzoberfläche auf Finger reagiert…

eeetastaturDas Touchpad des 1005ha etwas kleiner als das des 901 und direkt in die Oberfläche integriert, so dass es nahtlos an die Handballenauflage übergeht. Die Touchpadoberfläche bemerkt man nur durch die leicht genoppte Struktur. Insgesamt ist das Touchpad äußerst angenehm, sowohl von der Haptik als auch von der Responsivität. Die noch getrennten Mausersatztasten beim 901er sind jetzt durch eine durchgehende Taste ersetzt worden, die (leider) auch nicht mehr direkt am Rand der Handballenauflage liegt sondern einige Millimeter entfernt.

Das erschrenkend laute Lüftergeräusch des 1005ha wird nach einem Update auf die neueste Firmware (sehr einfach über die installierte Asus eigene Update-Software zu erledigen) erheblich erträglicher, so das der Lüfter unter normalen Umgebungsgeräuschen kaum hörbar ist (aber dennoch ständig läuft).

Hier noch kurz die Unterschiede zwischen dem Asus Eee PC 1005HA-M und 1005HA-H. Der ha-m hat (im Gegensatz zum ha-h):

  • ein mattes Display
  • einen 6zellen Akku mit nur 4400mA (anstatt 5600mA beim 1005ha-h)
  • kein Blutooth
  • einen ATOM 270 mit 1,6 GHz (anstatt eines ATOM 280 mit 1,66 GHz beim 1005ha-h)
  • keine Tasche
  • 50 Euro günstigeren UVP

Netbooks vs. Keyboard

EeePC 901 OriginaltastaturTrotz ständiger Neuerscheinungen auf dem Markt, gibt es bisher kein Netbook, dessen Tastatur mich wirklich überzeugen kann. Entweder ist die linke Shift-Taste zu klein oder an der falschen Stelle - oder (für mich) wichtige Tasten wie “<>|” sind kaum benutzbar (Fn beim EeePC; andere Platzierung beim Samsung NC10). Das Samsung NC10 hatte zumindest eine brauchbare linke Shift-Taste, leider nur so lange, bis das deutsche Layout vorgestellt wurde.
Wenn man doch nur seine eigene Tastatur layouten könnte… dann sähe meine für den EeePC 901 so aus, wie auf dem unteren Bild (Originallayout: Bild oben): Die Tastatur geht bis an den Rand des Netbooks, die Pfeiltasten sind abgesetzt, damit genug Platz für die linke Shift-Taste bleibt. Die Enter-Taste hat doppelte Höhe, Backspace ist größer und “<>|” sind an der richtigen Stelle auf einer eigenen Taste (evtl. würde ich sogar die Windows und Fn-Tasten zusammenlegen, die rechte Windowstaste streichen und Alt Gr und Space etwas vergrößern). Eigenes Layout

Netbooks und der liebe Preis

Eben hat man sich noch über sein schönes neues Netbook gefreut, aber als man sich gerade so richtig damit angefreundet hat:
- kam ein noch tolleres/schöneres/besseres Gerät heraus
- ging der Preis in den Keller
- …

Während der alten Grundsatz: “Der Computer, den man gerade gekauft hat, ist schon veraltet, bevor man wieder Zuhause angekomen ist.” für Netbooks so (noch) kaum zutrifft - die Hardware-Basis unterscheidet sich ja meist nur marginal durch Display- bzw. SDD/HDD-Größe, ist die Preisentwicklung dann manchmal doch schon schmerzhaft.

Asus EeePC 900a: Gestarte bei 299 Euro (08.2008), liegt er heute bei 236 Euro.

Asus EeePC 901: Gefallen von 399 Euro (08.2008) auf 328 Euro.

MSI U100: Besitzer können sich freuen, hier fiel der Preis “nur” von 399 Euro (08.2008) auf 344 Euro.

Ganz schlecht sieht es dagegen für die Erstkäufer des Acer Aspire One 110L aus: Anfangs noch für 399 Euro (06.2008) zu kaufen, geht er mittlerweile für 234 Euro über die Ladentheke.

Und sogar die “Elite” unter den Netbooks, wie das HP 2133, das zur Einführung im November letzten Jahres noch bis zu 599 Euro kostete, ist jetzt schon bei 323 Euro angekommen.

Die Moral von der Geschichte: In der Technik ist alles beim Alten - einen “richtigen” Zeitpunkt zum Kaufen gibt es wohl nie - aber es lässt sich schon etwas Geld sparen, wenn man nicht immer das neueste Gerät braucht.

Asus EeePC 901: CrunchEee - CrunchBang Linux

Auch wenn die neuen EeePCs von Asus fast durchgehen mit einer WindowsXP Home Lizenz ausgestattet sind, wird es den einen oder anderen dann doch lieber zu einer der vielen Linux-Distributionen hinziehen.
Wem das offizielle Xandros Derivat für den EeePC nicht gefällt, hat mittlerweile die Wahl zwischen verschiedenen anderen, für den EeePC angepassten, Linux Versionen (wie beispielsweise die von Ubuntu Eee in Easy Peasy umbenannte angepasste Ubuntu Version).
crunchbang-linux-clean-desktop-81001Wer Wert auf ein schnelles und schnörkellose System für seine EeePC legt, sollte sich einmal CrunchEee ansehen. Dabei handelt es sich um eine für die verschiedenen EeePC Versionen angepasste CrunchBang Linux Variante, das selbst wiederum ein Ubuntu Derivat ist. Es läuft mit dem schnellen OpenBox Windowmanager und beinhaltet auf GTK+ aufbauende Programme. Dank des Ubuntu-Unterbaus kann man aber auf wohl gefüllt Repositories zurückgreifen, um mit seinen Lieblingsprogrammen zu arbeiten.
Die meisten Möglichkeiten der EeePCs werden unterstützt (FN-Tastenkombis funktionieren - bis auf die Lautstärkeregelung. Kamera, Cardreader, WLan funktionieren und können komfortabel über die Taskleiste Ein- bzw. Ausgeschaltet werden).
Vor der Installation kann man natürlich problemlos das Live-System ausprobieren.

Links:
Download CrunchEee

Eee PC 901 - SD Card Test

Habe mal schnell die drei SD Karten, die ich hier noch rumfliegen habe, im Eee PC 901 getestet (mit HD Tune Pro 3.10 im Akkumodus, Schreibtest mit File-Benchmark).
Getestet wurden:

  1. Transcend 8GB Class 6
  2. Panasonic 4GB Class 4
  3. Panasonic 2GB Class 4

Die 8GB Class 6 SD Karte von Transcend kann wie erwartet mit den besten Werten auftrumpfen: Durchschnittliche Lesegeschwindigkeit 22,5 MB/sec (22,6 MB/sec Maximal) und maximal 12 MB/sec Schreibgeschwindigkeit.
Die 4GB Class 4 SD Karte von Panasonic kommt dagegen nur auf eine durchschnittliche Lesegeschwindigkeit von 12,8 MB/sec (12,9 MB/sec Maximal) - schafft aber auch maximal 12 MB/sec Schreibgeschwindigkeit.
Die 2GB Class 4 SD Karte von Panasonic hat die gleiche durchschnittliche Lesegeschwindigkeit von 12,8 MB/sec (12,9 MB/sec Maximal) - kommt aber nur auf eine maximale Schreibgeschwindigkeit von 9 MB/sec.

EDIT:
Wer sowieso auf SD-Karten steht - und so wie ich einfach alle Eigenen Dateien auf SD-Karte mit sich herumträgt - und dabei des öfteren auch mal von anderen Rechnern auf die Daten zugreifen will - dem kann ich nur einen USB-Lesestick für SD Karten, wie ihn z.B. MSI anbietet, ans Herz legen. Ist zwar voluminöser als ein USB Stick, aber bei einem Arbeitsgespann aus Netbook + SD-Karte + sonstige PCs sehr nützlich.