Archiv von November 2006

WLan@Ubuntu - WPA und Funknetzwerke komfortabel wechseln

network-manager-gnomeDas Anzeigen (und Wechseln) von vorhandenen Funknetzwerken kann auch unter Ubuntu richtig einfach sein - dem Network-Manager-Gnome sei dank. Er bietet darüber hinaus eine komfortable Möglichkeit der Netzwerkschlüssel-Eingabe und versteht sich auf WPA Verschlüsselung.

Der Manager benötigt das “autogen.sh” Script - die folgenden Pakete sind zu installieren:

  • gnome-common
  • network-manager-gnome

Nach einem (echten) Neustart sollte im Panel ein Netzwerkicon auftauchen, über das bequem das Funknetzwerk ausgesucht und eingerichtet werden kann.

Sollte das Icon eine Fehlermeldung ausgeben (wie “Kein vorhandene Netzwerkkarte/Hardware” oder ähnliches) ist eventuell die Datei “interfaces” in “/etc/network/” schuld. Außer den beiden Zeilen

auto lo
iface lo inet loopback

sollten alle anderen Zeilen mit “#” auskommentiert werden. Nach einem weiteren Neustart müsste der network-manager-gnome dann funktionieren.

Link: Projekt - Network-Manager

Wen die Passwortabfrage des Gnome Schlüsselmanagers beim Start stört, findet HIER ein Lösung.

Einhundertzwanzig

Eine stattliche Anzahl - 120 Spam-Mails in den letzten 1,5 Tagen. Die 20 “echten” Mails nehmen sich dagegen doch eher bescheiden aus. Damit liege ich sogar über dem Durchschnitt von 72,9% Spam-Mail Anteil (MessageLabs Intelligence Report - Oktober 2006). Aber immerhin filtert Google den Spam doch sehr zuverlässig heraus.

Wie ich da gerade jetzt drauf komme? Wegen folgendem Zitat, aus meiner letzten Bettlektüre:

“Die erste Erfindung nach dem Internet war der Internetmissbrauch.”

Geiger, Gebhard (2006): “Risiken und Chancen der Kommunikationstechnologie”, in: Informationen zur Politischen Bildung, Nr. 291, H. 2/2006, S. 36.

Übersicht: MessageLabs Intelligence Report

Wir werden um 30g betrogen…

… beim Kauf einer “geschmacklich verbesserten” Packung Pringles.

Ich musste heute zu meinem Entsetzen feststellen, dass die neuen Stapelchips-Packungen der Marke Pringles nur noch 170g Inhalt haben. Seit Einführung waren es immer 200g gewesen. Das ganze wird allerdings gut verschleiert - die Packungsgröße ist nämlich (augenscheinlich) gleich geblieben - und beim Preis hat sich natürlich auch nichts geändert. Außerdem wird mit “verbesserter Geschmack” Aufdrucken von dem verringerten Inhalt abgelenkt.

Alles in allem finde ich das Vorgehen des Herstellers schon sehr dreist. Müller hat beim Übergang von 500ml auf 400ml Milch wenigstens auch die Verpackung angepasst.

DVD-Veröffentlichungen für den großen Geldbeutel

Alle, die ihre DVD-Sammlung um etwas teurere Veröffentlichungen erweitern wollen, bietet sich durch zwei Serienveröffentlichugen dazu bald die Gelegenheit.

Neon Genesis EvangelionFür Anime-Fans erscheint die Serie “Neon Genesis Evangelion” am 27.11.06 auf 7 DVDs in einer netten Metallbox. Preislich liegt sie zwischen 120 und 130 Euro.

Six Feet Under Noch etwas teurer ist die Komplettbox der Serie “Six Feet Under” (01.12.06). Dafür kann man das Design nur als gelungen bezeichnen. Leider ist zu befürchten, dass die Box die (in Bezug auf Ton und Bild) nicht gerade guten alten Veröffentlichungen der Staffeln enthalten wird. In Deutschland ist die Box Amazon exlusiv und es wird mit knapp 190 Euro auch kräftig zugelangt. Alternativ wäre eine Bestellung in der Schweiz (ca. 130 Euro) anzuraten.

Ubuntu 6.10 - Alles englisch oder was?

Wenn man bei der Installation von Ubuntu 6.10 nicht aufpasst (bei Verwendung der Live-CD), kann es vorkommen, dass z.B. Firefox und OpenOffice keine deutsche Bedienoberfläche haben, sondern in Englisch daherkommen.

Dieses Verhalten sollte sich umgehen lassen, wenn man unter der Live-CD vor Installationsbeginn eine Online-Verbindung herstellt (diese wird während der Installation benötigt, um die entsprechenden Lokalisationsdaten herunterzuladen).

Im Nachhinein reicht ein einfaches Aufrufen von “System->Administration->Sprachunterstützung” aus, um die fehlenden Daten nachzuladen (die ersten Daten werden automatisch heruntergeladen, dann ist nochmal das Auswählen - Häckchen setzen - bei “German” notwendig).

Ein zweiter Aufruf der Sprachunterstützung wird nötig, sobald man ein KDE-Programm installiert und nutzt, dann werden die entsprechenden KDE-Lokalisationsdaten hinzugefügt.