Archiv von April 2007

Cisco VPN@Ubuntu

Die Installation des Cisco VPN Clients kann unter Ubuntu etwas schwieriger werden (da einige Fehlermeldungen auftreten können). Zuerst einmal sollte man wenigsten Version 4.8 des Clients verwenden, außerdem müssen gcc, (build-essential) und die entsprechenden linux-headers-VERSION installiert sein. Trotzdem können noch Fehlermeldungen auftreten:
Der Aufruf vpn_install führte bei mir zu zwei Fehlern:

  1. “config.h: No such file or directory”
    Dieser Fehler ist leicht zu beheben, einfach die Datei config.h im Linux-Headers Verzeichnis (/usr/src/linux-headers-2.6.20-15-generic/include/linux) mit folgendem Inhalt erstellen:
    #ifndef _LINUX_CONFIG_H
    #define _LINUX_CONFIG_H
    #include <linux/autoconf.h>
    #endif
  2. “/vpnclient/interceptor.c:553: Fehler: »CHECKSUM_HW« nicht deklariert”
    Dieser Fehler lässt sich beheben, indem man alle CHECKSUM_HW in interceptor.c durch CHECKSUM_PARTIAL ersetzt.
  3. “/vpnclient/interceptor.c:683: Fehler: zu viele Argumente für Funktion »skb_checksum_help«”
    Einfach in Zeile 683 und 685 das “,0″ bzw “,1″ bei 557 und 559 bei den Übergabeparametern der Funktion skb_checksum_help löschen.
  4. “»struct sk_buff« hat kein Element namens »stamp«”
    Dafür gibt es hier einen Patch. Einfach ins Hauptverzeichnis “vpnclient” kopieren und mittels Konsole “patch -p0 < vpnclient-linux.patch" ausführen.

Nach diesen Änderungen sollte das Installationsscript ohne Fehler durchlaufen.

Links:
Ubuntu-Forum Cisco-VPN
Ubuntuusers Wiki Cisco-VPN
Alan Popes Blog - Cisco-VPN

HeroScape - Erweiterte Regeln für Eis und Schnee

Die im “Thaelenk Tundra” Expansion Set enthaltenen neuen Terrainplatten (Eis und Schnee) laden ja geradezu dazu ein, eigene Regeln aufzustellen (zumal die offiziellen Regeln nicht gerade spannend sind).
Hier also ein, zwei Ideen:

Eis

  • Glattes Eis:
    Auf glattem Eis, besteht die Möglichkeit, dass eine Figur bei ihrer Bewegung ausrutscht. Auf jedem Feld glatten Eises das betreten wird muss mit einem Kampfwürfel gewürfelt werden. Zeigt der Würfel einen Totenkopf rutscht die Figur aus und darf sich in dieser Runde nicht mehr bewegen.
  • Wirklich glattes Eis:
    Regel entspricht der von glattem Eis, mit dem Zusatz, dass Figuren auf wirklich glattem Eis kaum ruhig stehen können und nur eingeschränkte Fernkampffähigkeiten haben. Vor einem Fernkampfangriff muss mit einem Kampfwürfel ein Totenkopf erzielt werden, andernfalls darf der Angriff nicht ausgeführt werden.
  • Brüchiges Eis:
    Brüchiges Eis darf von großen und riesigen Figuren nicht betreten werden, da sie einbrechen würden.

Schnee

  • Schneewehe:
    Figuren die auf Felder mit Schneewehen stehen, können schlechter im Fernkampf angreifen und angegriffen werden. Damit ein Angriff ausgeführt werden kann, ist ein Totenkopf mit einem Kampfwürfel zu erzielen.
  • Schneesturm:
    Figuren die auf Felder mit Schneesturm stehen, können im Fernkampf nicht angreifen bzw. angegriffen werden und dürfen sich maximal ein Feld pro Runde bewegen, wenn diese Bewegung auf einem Schneesturmfeld endet.

Weitere Ideen sind stets willkommen.

Epson DX5050@Ubuntu

Endlich habe ich Zeit dazu gefunden, mein Multifunktiongerät vom Typ Epson DX5050 unter Ubuntu/Linux zum Laufen zu bewegen. Dafür ist einiges an Handarbeit erforderlich.

Drucker:
Dazu benötigt werden: “alien”, über apt-get bzw. Synaptics; der entsprechende Druckertreiber für Debian, hier zur Serie DX5000 unter Avasys.jp.

Mit “sudo alien -d –script pipslite-cups-1.0.0-1.i386.rpm” wird das deb-Installationspaket erstellt und mittels “sudo alien -i –script pipslite-cups_1.0.0-2_i386.deb” installiert.

Jetzt ins Verzeichnis “/usr/local/EPAva/LITE” wechseln und “sudo ./inst-rc_d.sh install” ausführen. Nach den beiden Befehlen “sudo /etc/init.d/ekpd start” und “sudo adduser cupsys shadow” kann der Drucker über die in einem beliebigen Browser aufzurufende Adresse “localhost:631″ ausgewählt werden (im Reiter: “Verwaltung”, den vor dem ensprechenden Modell befindlichen Button “Diesen Drucker hinzufügen” drücken). Als Treiber den DX4800 auswählen und mit “root” und normalem Passwort bestätigen.

Jetzt noch des Setup über “sudo /usr/local/EPAva/LITE/setup” ausführen und die Abfragen mit “en”, “/dev/usblp0″, “DX5050″ und “yes” beantworten.

Damit ist der Drucker fertig eingerichtet und sollte funktionieren.

Scanner:
Als erstes muss “sane” nachinstalliert werden, “xsane” sollte bereits installiert sein. Ein Aufruf von “lsusb” sollte eine Zeile wie “Bus 004 Device 006: ID 04b8:YYYY Seiko Epson Corp. ” enthalten. In die Datei “/etc/udev/rules.d/45-libsane.rules” muss nun folgende Zeile hinzugefügt werden:

  • SYSFS{idVendor}=="04b8", SYSFS{idProduct}=="YYYY“, MODE=”664″, GROUP=”scanner”

Dabei ist darauf zu achten, dass sie vor dem LABEL=”libsane_rules_end” eingefügt werden.
Als zweites muss in die Datei “/etc/sane.d/epson.conf” am Ende die Zeile angehängt werden:

  • usb 0x4b8 YxYYY

Nach einem Neustart sollte man über das Startmenü->Grafik->XSane Bild Scanner ganz normal auf den Scanner zugreifen können.

Links:

Topic bei ubuntuusers zum DX4850/5050

Epson/Debian Druckertreiber - Avasys

HeroScape: Amerika, Bestellen, Kosten

HeroScape und Deutschland, irgendwie scheint das nicht so richtig zusammen zu passen. Werbung gibt es hier zu Lande gar nicht und auch auf der letzten Spielemesse in Essen war, wie bereits berichtet, die Präsentation eher mau. Nun gut, damit könnte man ja noch leben, wenn denn wenigsten die Erweiterungen erscheinen würden. Aber auch dabei scheint es im Moment eher um ein großes schwarzes Loch zu handeln (die 3. Welle ist bei Amazon mittlerweile für August gelistet - das Jahr lasse ich jetzt mal bewußt weg…). Will man nicht sporadisch bei eBay-Deutschland auftauchende amerikanische Erweiterungen warten, muss man wohl oder übel mal über den Teich schauen - und das ist nicht ganz billig. Neben eBay-Amerika ist wohl housemousegames.com die erste Anlaufstelle - die beiden haben auch den Vorteil, dass man den Kauf auch ohne Kreditkarte über PayPal abwickeln kann.

Über die vermeintlich günstigen Dollarpreise sollte man sich nicht all zu viel freuen, spätestens wenn man die Versandkosten berücksichtig und an den Zoll denkt. Damit sich potenzielle Kaufwillige trotzdem ein Bild machen können, folgt die Auflistung der Ausgaben, die sich aus meiner ersten Bestellung bei housemousegames ergeben haben:

Artikel $-Preis
Fortress of the Archkyrie 24,99
Thaelenk Tundra 24,95
Volcarren Wasteland 25,95
Lawmen & Samurai 10,95
Gladiators & Agents 7,95
Heroes of Trollsford 10,95
Heroes of Durgeth 9,95
Gesamtpreis 115,69

Zu dem Gesamtpreis kommen alleine 68,50 Dollar an Versandkosten hinzu (dafür wird aber auch schnell geliefert, am 7. bestellt und bereits am 12. war das Paket da) - macht also insgesamt 184,19 Dollar.

Das ist der Preis, den der Zoll zu Grunde legt (man muss also auch Zoll für den Versand bezahlen - nicht gerade nett). In meinem Fall rechnet der Zoll mit 138,56 Euro (Zollwert). Dazu wird der Betrag des Abgabesatzes (entsprechend der Artikelart, in diesem Fall 4,7% für Kunstoffspielzeug) - 6,51 Euro addiert.

So kommen wir auf 145,07 Euro (EUSt-Wert), auf den jetzt noch die normale Mehrwertssteuer (19%) angerechnet wird - macht 27,56 Euro.

Insgesamt kommen damit 172,63 Euro zusammen. (Bei einem Warenwert von 87 Euro, 52 Euro Versand und 34 Euro Zoll).

Ob sich das wirklich lohnt (abgesehen davon, dass es keine Alternative gibt - außer vielleicht man steigt von HeroScape auf Warhammer um ;-) ), muss jeder selbst entscheiden.

Bei Umrechnung des Gesamtpreises auf die einzelnen Artikel ergeben sich damit folgende Preise:

Artikel €-Preis
Fortress of the Archkyrie 37,29
Thaelenk Tundra 37,23
Volcarren Wasteland 38,72
Lawmen & Samurai 16,34
Gladiators & Agents 11,86
Heroes of Trollsford 16,34
Heroes of Durgeth 14,85
Gesamtpreis 172,63

Linux und NTFS: Vom Lesen, Schreiben und anderen Rechten

Dank dem ntfs-3g Treiber, der im Februar als Release Candidate in Version 1.0 erschienen ist, wir das Arbeiten mit NTFS Partionen endlich problemlos möglich.

Ab sofort kann man Daten bedenkenlos ändern, überschreiben und neue Dateien erstellen, ohne gleich Verlustängste ausstehen zu müssen. Und so benutzt auch ich seit einigen Wochen problemlos zwei NTFS-Partitionen unter Ubuntu. Dafür ist nichts weiter nötig, als das Paket “ntfs-3g” über Synaptics/apt-get zu installieren und die Partitionen entsprechen über “/etc/fstab” einzubinden. Achten sollte man dabei darauf, dass standardmäßig auch alle Dateien als “Ausführbar” gemountet werden. Das und alle weiteren Rechte kann man aber einfach über den fstab-Eintrag einstellen.

Hier mal ein kleines Beispiel:

Eintrag in der Daten “/etc/fstab”:

“/dev/hda7 /var/www ntfs-3g defaults,nls=utf8,umask=003,uid=1000,gid=1000,dmask=022,fmask=133 0 1″

Erklärung:

Damit wird die Partition hda7 mittels ntfs-3g Treiber an der Stelle “/var/www” eingebunden. Die Zeichencodierung steht auf utf8.

uid=XXX: Hiermit wird der Besitzer (bzw. die Gruppe mit gid) der Dateien angegeben. Die eigene UserID erhält man mit einem einfachen “echo $UID” auf der Konsole.

umask=ugo: Benutzer-RechteENTZUG - mit 003 wird “others” (o) die Rechte “schreiben” (2) und “ausführen” (1) entzogen, “lesen” (4) dürfen sie.

dmask=ugo: Benutzer-VerzeichnisrechteENTZUG - mit 022 wird wird “group” und “others” das Schreibrecht (2) für Verzeichnisse entzogen.

fmask=ugo: Benutzer-DateirechteENTZUG - mit 133 wird “user”, “group” und “others” das Ausführrecht (1) für Dateien entzogen (das sonst standardmäßig für alle Dateien unter einem NTFS Dateisystem gesetzt wäre) - “group” und “others” verlieren zusätzlich das Schreibrecht.